Vorsorge für den Hund

1. Ein Hund kommt ins Haus
Wenn Sie einen Hund aufnehmen, ist es sinnvoll ihn möglichst bald tierärztlich untersuchen zu lassen. Dies gilt sowohl für Hunde, die sich noch im Welpenalter befinden als auch für erwachsene Hunde. Ihr Haustier wird dann gründlich auf Floh- oder Wurmbefall untersucht. Ihre Tierärztin achtet bei dieser Gelegenheit auch auf Ohrmilben und den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes.

2. Impfung in der 9. Woche
Der Impfschutz kann Ihren Hund vor schweren Erkrankungen bewahren. Zur ersten Impfung sollten Sie Ihre Tierärztin aufsuchen sobald der Welpe 9 Wochen alt wird. Ihr Hund erhält dann eine Mehrfachimpfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose.

3. Wiederholungsimpfung
Sie findet ca. 4 Wochen nach der ersten Impfung statt. Der Welpe sollte jetzt mindestens 13 Wochen alt sein. Dies verbessert die Nachhaltigkeit des Impfschutzes. Mit diesen 2 Impfungen (9. und 13. Woche) erhält Ihr Hund eine Grundimmunisierung. Um Ihrem Hund einen lebenslangen Impfschutz zu sichern, reicht es aus, die Impfung jährlich von Ihrer Tierärztin auffrischen zu lassen.

4. Impfung gegen Tollwut
Aus tiermedizinischen Gründen ist es sinnvoll, den jungen Hund erst im Alter von 6 Monaten gegen Tollwut zu impfen (Ausnahmen: jagdlich geführte Hunde und Auslandsreisen).

5. Wurmkuren im 1. Lebensjahr
Entwurmen Sie Ihren Welpen alle 14 Tage bis es 3 Monate alt ist. Ab dem dritten Lebensmonat reicht dann eine Wiederholung der Wurmkur nach jeweils 3 Monaten bis der junge Hund 1 Jahr alt ist. Die notwendigen Medikamente erhalten Sie in Ihrer Kleintierpraxis Dr. Glup.

6. Schutz vor Flöhen
Ein Flohbefall tritt vor allem in der warmen Jahreszeit (von April bis Oktober) auf. Zur Vorbeugung und Behandlung lassen Sie sich am besten bei Ihrer Tierärztin beraten.

7. Wurmkur beim erwachsenen Hund
Hunde haben häufiger einen Flohbefall als man im allgemeinen denkt. Nur selten erkennt man ausgeschiedene Würmer im Kot des Hundes mit dem bloßen Auge. Ihre Tierarztpraxis Dr. Glup empfiehlt Ihnen eine dreimalige Wurmkur pro Jahr sobald der Hund 1 Jahr alt ist.

8. Blutuntersuchung
Ab dem Alter von 10 Jahren empfiehlt sich ein regelmäßiger „Check up“ auch beim vermeintlich gesunden Hund. Sollte dabei z.B. das Krankheitsbild einer chronischen Nierenentzündung festgestellt werden, kann Ihrem Hund durch Ernährungsumstellung und evt. Behandlung mit Medikamenten geholfen werden.

9. Zahngesundheit
Viele Hunde – vor allem kleinere Rassen – weisen oft eine mangelhafte Zahngesundheit auf. Übel riechende Zahnbeläge sind sehr störend und zudem schädlich für Ihr Tier, da durch abertausende von Bakterien das Zahnfleisch sich zunehmend entzündet und die Zähne sich zu lockern beginnen. Je nach Schwere der Behandlung wird Ihre Tierärztin Ihren Hund mit Medikamenten behandeln oder auch eine Zahnsanierung vornehmen. Nach der Entfernung des übelriechenden Zahnsteins und einiger Zähne werden Sie und Ihr Hund sich wesentlich wohler fühlen.